„Im Fokus: Aserbaidschan“

TEAS Photography Competition Exhibition dates La Galleria Pall Mall

Der Fotowettbewerb „Im Fokus: Aserbaidschan“ ist eine neue Initiative von „The European Azerbaijan Society“ (TEAS).

Der Wettbewerb richtet sich an Berufs- und Hobbyfotografen aus aller Welt und bietet Ihnen die Gelegenheit, ihre eigenen Werke vorzustellen und zugleich verschiedene Aspekte des Lebens, der Kultur, Natur und Geschichte von Aserbaidschan zu präsentieren.

Im Lauf der letzten Monate wurden mehr als 750 Fotografien von über 150 Fotografen bei uns eingereicht. Die Beiträge wurden von Caroline Metcalfe, Bildredakteurin des Reisemagazins „Condé Nast Traveller“, und dem bekannten Fotografen Henry Dallal bewertet. Beide fungierten schon mehrfach als Juroren bei Fotowettbewerben.

Die drei Gewinner wurden am 20. November 2012 auf der Ausstellungseröffnung in der renommierten „La Galleria“ im Londoner Stadtteil Westminster bekanntgegeben. Die Ausstellung zeigt insgesamt 100 Fotografien. Weitere Informationen zu der Veranstaltung finden Sie in der entsprechenden Pressemitteilung.

„Im Fokus: Aserbaidschan“ wird zwischen Ende 2012 und Anfang 2013 in verschiedenen Städten Europas zu sehen sein.

Bilder vom Eröffnungsabend der Fotoausstellung „Im Fokus: Aserbaidschan“.

Weitere Informationen zu dieser Veranstaltungen finden Sie in der entsprechenden Pressemitteilung.

 


 

DER GEWINNER: Talib, Asim

„Alte Männer“

Der Gewinner des diesjährigen Fotowettbewerbs „Im Fokus: Aserbaidschan“ heißt Asim Talib. Talib wurde 1948 in Baku geboren und ist seit 1974 als Berufsfotograf tätig. 1977 machte er seinen Abschluss an der Slawischen Universität Baku.

Sein Siegerfoto wurde 1985 in Kälbädschär in Bergkarabach aufgenommen.

Bislang hat Talib seine fotografischen Arbeiten bereits in drei eigenen Ausstellungen präsentiert. Zudem nahm er an zahlreichen nationalen und internationalen Fotowettbewerben und -ausstellungen teil. Er ist Mitglied des Baku Arts Centre, des Aserbaidschanischen Werbeverbandes und des Aserbaidschanischen Fotografenverbandes.

Auszeichnungen:

  • Preis: Aserbaidschanischer Tourismus-Fotowettbewerb 2006 zum Thema „Die aserbaidschanische Natur“ für seine Aufnahme vom Fluss Chinaliq.
  • Foto-Master: Traditions-Wettbewerb 2005, organisiert vom Aserbaidschanischen Fotografenverband.
  • Goldener Argus: Traditions-Wettbewerb 1999, organisiert vom Aserbaidschanischen Fotografenverband.
  • Preisträger: Fotowettbewerb „Picture This: We Can End Poverty“, organisiert von der UN.
  • Grand-Prix: Fotowettbewerb „Naturporträt“, organisiert von der Aserbaidschanischen Forschungsgemeinschaft für Sozioökonomie.
  • 2. Preis: Fotowettbewerb „Smile“, organisiert von der Aserbaidschanischen Gesellschaft für Kieferorthopädie.

 


 

2. Platz: Jafarov, Etibar

„Bibi-Heybat-Moschee“

 


 

3. Platz: Babayev, Fuad

„Die Flammen und die Nadel“

 


 

Eine Auswahl der eingereichten Arbeiten:

 


 

Die Jury

Henry Dallal

Bereits im zarten Alter von neun Jahren bekam der begeisterte Reise- und Abenteuerfotograf Henry Dallal von seinem Vater seine erste Kamera – eine Brownie – geschenkt. Außer für Berge und Landschaften hegt Dallal eine besondere Leidenschaft für die Welt der Pferde. Er hat zahlreiche Bücher veröffentlicht, darunter „Desert Warriors, Royal Cavalry of Oman“ und „The Diamond Jubilee Pageant“. Für sein Buch „Horse Warriors: India’s 61st Cavalry“ erhielt er bei den US-amerikanischen „Independent Book Publishers’ Awards“ (IBPA) eine Bronzemedaille für das beste Coffee Table Book 2009. Dallal hat zudem an vielen weiteren Büchern mitgewirkt, z.B. „Qatar, Sand, Sea and Sky“, „Horses, Horse Gunners, Endurance“ im Auftrag von S.M. Scheich Hamad bin Isa al-Chalifa, dem amtierenden König von Bahrain, sowie „The Magic of Monaco“ im Auftrag von S.D. Prinz Albert II. und „Flowers In The Park“. Aktuell arbeitet Dallal an Büchern wie „The Lord Mayor’s Show“, „The Royal Cavalry of Oman“ für S.M. den Sultan von Oman, Qabus ibn Said, und „The Royal Canadian Mounted Police“.

Dallal hatte die Ehre, zahlreiche Würdenträger fotografieren zu können, darunter I.M. Königin Elisabeth II., HRH Prinzessin Royal, S.H. Scheich Mohammed Bin Raschid Al Maktum (Herrscher des Emirats Dubai sowie Vizepräsident und Premierminister der VEA) und HRH Prinzessin Haya Bint al-Hussein von Jordanien. Fotografien von ihm wurden unter anderem im Blenheim Palace, im Kensington Palace und in Windsor Castle ausgestellt.

Nach dem Wettbewerb „Im Fokus: Aserbaidschan“ sagte Dallal: „Es hat mir sehr viel Freude bereitet, die Fotos für den Wettbewerb zu bewerten. Jedes einzelne Bild hat meine Sehnsucht nach Aserbaidschan geweckt, und ich würde gern wieder dorthin fahren, um mehr Fotos zu machen, die die Schönheit dieses Landes und seiner Menschen einfangen.“

Dallal wurde im Iran geboren und lebt seit seinem Umzug aus Colorado 1994 in London. Er ist Mitglied der „Royal Geographical Society“ und des Bergsteigerverbandes „Alpine Club“.

www.henrydallalphotography.com

Caroline Metcalfe

Caroline Metcalfe ist seit der Einführung von „Condé Nast Traveller“ 1997 für dieses Reisemagazin tätig. Zuvor war sie für die Farbbeilagen von Tageszeitungen zuständig – in die Welt der Reisefotografie war für sie neues Terrain. In den 15 Jahren seit der ersten Ausgabe wurde „Condé Nast Traveller“ von der Kritik hoch gelobt und gewann zahlreiche Auszeichnungen für die besonderen Fotoarbeiten über Lifestyle, Essen und Trinken, Porträtfotografie, Innendesign sowie atemberaubende Orte und Landschaften. Caroline Metcalfe hat mit einigen der international bekanntesten Fotografen zusammengearbeitet und einen Großteil ihrer Karriere in die Förderung junger Talente investiert. Sie war bereits in den Jurys zahlreicher namhafter Fotowettbewerbe der Welt vertreten.

Zum TEAS-Wettbewerb sagte Metcalfe: „Ich habe mich sehr gefreut, als man mich fragte, ob ich in der Jury für den Fotowettbewerb „Im Fokus: Aserbaidschan“ sitzen wollte. Denn ich muss zugeben, dass ich bisher nur wenig über Aserbaidschan wusste. Ich ging also ganz unbedarft an die eingereichten Arbeiten heran und wollte mich überraschen und inspirieren lassen. Viele der Teilnehmer sind außerordentlich talentierte Fotografen, die mir den Blick öffneten für ein wunderbares Land mit einer vielseitigen Landschaft, einer spannenden Kultur und einer Bevölkerung voller Optimismus, Humor und Hoffnung. Ich kann jedem, der an Fotografie und Aserbaidschan interessiert ist, nur wärmstens ans Herzen legen, diese Ausstellung zu besuchen und sich die vielseitigen und inspirierenden Aufnahmen anzusehen.“

 

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