875.000 aserbaidschanische Flüchtlinge und Binnenvertriebene
4 Resolutionen des UN-Sicherheitsrats
20 Jahre Verhandlungen der „Minsker Gruppe“ der OSZE
… und noch kein Fortschritt in Sicht

 

 


 

Bergkarabach – Unsere Mission

TEAS setzt sich aktiv dafür ein, den anhaltenden Konflikt zwischen Armenien und Aserbaidschan um die Region Bergkarabach und sieben angrenzender Gebiete ins öffentliche Bewusstsein zu rücken.

TEAS möchte erreichen, dass die Krise in Bergkarabach weltweit in diplomatischen Kreisen bekannter wird. Internationale Regierungen haben der Beilegung dieses Konfliktes keine Priorität eingeräumt und so zugelassen, dass eine Lage entstehen konnte, die jederzeit in einen Krieg münden kann.

Es ist eine ernüchternde Tatsache, dass die „Minsker Gruppe“ der OSZE und die internationale Staatengemeinschaft es zulassen, dass die völkerrechtswidrige Besatzung aserbaidschanischer Territorien durch Armenien anhält – trotz vier Resolutionen des UN-Sicherheitsrats, einer Resolution des PACE, einer Resolution im EU-Parlament und der Aufmerksamkeit, die jüngst durch den Konflikt zwischen Russland und Georgien auf die Region gelenkt wurde.

TEAS ist überzeugt, dass eine Beilegung des Konfliktes um Bergkarabach maßgeblich dazu beitragen kann, den Wohlstand in der gesamten Kaukasusregion zu befördern. Darüber hinaus sind wir der Ansicht, dass der Westen eine Schlüsselrolle in der Beendigung dieses Konfliktes spielen kann. Aus diesen Gründen setzen wir uns für ein entschiedeneres Eingreifen vonseiten Großbritanniens, der USA und der EU ein. Wir wollen eine gerechte Beilegung des Konfliktes und die Rückkehr der 875.000 aserbaidschanischen Flüchtlinge und Binnenvertriebene in ihre Heimat erreichen.

Bergkarabach

Der Konflikt um die Region Bergkarabach wurde in den Jahren von 1988 bis 1994 zwischen Aserbaidschan und Armenien über aserbaidschanisches Gebiet im Westen des Landes ausgefochten. Dieses Gebiet war sowohl von Aserbaidschanern als auch von ethnischen Armeniern bewohnt. Der eigentliche Ursprung des Konflikts liegt jedoch mehrere Jahrhunderte zurück. Die Bezeichnung „Nagorny Karabakh“ setzt sich aus dem russischen Wort für „Berg“ (russ. „nagorno“) und dem aserbaidschanischen Wort für „schwarzer Garten“ (aserb. „karabakh“) zusammen. Bergkarabach wird von der internationalen Staatengemeinschaft als Teil des souveränen Territoriums von Aserbaidschan anerkennat. (1)

Obwohl Aserbaidschan ein angestammtes Besitzrecht an dem Gebiet hat, nahm der armenische Einfluss unter der Herrschaft des Russischen Reiches und der Sowjetunion zu. In der Folge wurden viele ethnische Aserbaidschaner in die Randgebiete vertrieben. Es gibt viele Beweise dafür, dass im Laufe des 19. Jahrhunderts mehrere Tausend Armenier aus dem Iran und der Türkei willkürlich in die Region Bergkarabach umgesiedelt wurden.

(1) Die Bestätigung der aserbaidschanischen Souveränität über Bergkarabach und der territorialen Integrität Aserbaidschans durch die Vereinten Nationen: http://www.un.org/News/Press/docs/2008/ga10693.doc.htm

Karten von Bergkarabach

 

 

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