Die Karabakh Collection von Leonie Mergen repräsentiert die aserbaidschanische Tradition und erreicht die London Fashion Week

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Am 18. Februar 2017 führte die in Berlin ansässige Leonie Mergen ihre umwerfende neue Karabakh-Collection im Vereinigten Königreich vor. Die aus 18 Designs bestehende Reihe nähert sich ausgesprochen zeitgemäß den Motiven und der Kultur der aserbaidschanischen Region Karabach.

Die Präsentation folgte den eleganten Spuren ihrer Weltpremiere im Rahmen der Mercedes-Benz Fashion Week in Berlin und dem jährlichen Markenevent für L’Oréal Professionnel, ebenfalls in der deutschen Hauptstadt. Die London Fashion Week zieht üblicherweise 5000 Angehörige der Crème de la Crème der Modewelt an. Die Afterparty – veranstaltet von der The European Azerbaijan Society (TEAS) im Andaz Studio in Londons angesagten Viertel Shoreditch – wurde von 100 Spitzen-Fashionistas besucht und sowohl die BBC als auch AzTV (das aserbaidschanische Staatsfernsehen) berichteten.

Trotz der gegebenen Schwierigkeit, exakte Informationen über die Darstellung der Gestaltungsweise Karabachs zu gewinnen – viele Bücher, Vorlagen und historische Gegenstände wurden im armenisch-aserbaidschanischen Konflikt, der zwischen 1988 und 1994 tobte, zerstört – inspirierte die Anziehungskraft dieses Designs die junge, in Berlin ansässige Leonie. Sie wurde gefesselt von dem aserbaidschanischen Chovkan-Spiel (wobei es sich um einen spannenderen Vorläufer des modernen Polos handelt), das ebenfalls der Region entstammt und mit Karabachpferden gespielt wird.

Die interpretierten Muster der Kompositionen erinnern an die bekannten Teppiche des Landes, mit charakteristischen Ausschnitten und weit fallenden Mänteln, die sich in der Kleidung für Männer und Frauen gleichermaßen wiederfinden. Aserbaidschan liegt an der historischen Seidenstraße und ist zudem führend in der Pferdezucht. Dies sieht man auch Leonies Design an: Accessoires aus Leder, die sich an die Reittradition anlehnen, und aufwendige Seidenverarbeitungen spielen in ihrer Kollektion eine wichtige Rolle. 

Das Sleek Magazine schrieb: „Die Designerin kombiniert tiefe Ausschnitte und weit fallende Mäntel mit butterweichem Leder und feiner Seide – ein Verweis auf das aserbaidschanische Erbe der historischen Seidenstraße. Geometrische Muster in dunkelblau und burgunderrot beschworen in der ersten Show der Designerin Bilder der berühmten Teppiche der Region herauf.“ 

Der Kommentator Harry Leath schrieb für das C-Heads Magazine: „Pelze, Seide, Samt und Leder werden so kombiniert, dass sie eine herrschaftliche Perfektion ausstrahlen und gleichzeitig trotzdem eine höfliche, zurückhaltende Form wahren. Sie ist prachtvoll, mit tiefen, majestätischen Farben und reich an warmen, klassischen Texturen. Mergen ist eine aufrechte Verehrerin der Tradition und führt uns vor Augen, wie Tradition und Fortschritt zu verschmelzen sind; wir müssen nicht die Tradition meiden, um uns vorwärts zu bewegen, wir müssen sie mit uneingeschränkter Aufrichtigkeit einbeziehen.“

Tale Heydarov, der Präsident und Gründer der TEAS erklärte: „Die Karabakh-Collection ist ein sehr interessantes Thema für TEAS und wir sind sehr glücklich zu sehen, dass diese bemerkenswertes Interesse an der aserbaidschanischen Kultur hervorgerufen hat und von einem breiten Publikum rezipiert wurde, das von Medienvertretern bis zur Modeindustrie reicht.“ Mit Bezug auf Berg-Karabach erklärte er: „Eine Modekollektion mit diesem Grad der internationalen Berichterstattung und Aufmerksamkeit hilft erheblich, einem breiteren Publikum aufzuzeigen, dass eine besetzte Region Namens Berg-Karabach existiert und dass Schritte unternommen werden müssen, um unser nationales Erbe in allen Bereichen der Kultur und Zivilgesellschaft zu schützen.“

Für weitere Informationen besuchen Sie bitte: www.karabakh-collection.com

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