TEAS und AYAPE begrüßen neue aserbaidschanische Studenten und Praktikanten in Brüssel

Pressemitteilung: Über 30 neue aserbaidschanische Studenten und Praktikanten in Brüssel nahmen am 25. September im belgischen Büro von „The European Azerbaijan Society“ (TEAS) an einem informellen Networking-Empfang teil. Die Veranstaltung wurde gemeinsam von TEAS und der „Association of Young Azerbaijani Professionals in Europe“ (AYAPE) organisiert und fand in diesem Jahr zum dritten Mal in Folge statt.

TEAS-Direktor Lionel Zetter sagte in seiner Begrüßungsrede: „Aserbaidschan ist ein großartiges Land, das eine wundervolle Zukunft vor sich hat – und die wird von den heutigen Studenten und Praktikanten gestaltet werden. TEAS sponsert die britische Stiftung Mosaic des Prince of Wales. Diese Stiftung fördert die nächste Generation von Führungskräften aus der islamischen Welt und Sie sind alle herzlich eingeladen, sich auf diese Stipendien zu bewerben.“

S.E. der aserbaidschanische Botschafter im Königreich Belgien und im Großherzogtum Luxemburg sowie Leiter der aserbaidschanischen Vertretung bei der EU, Fuad Isgandarov,sagte: „Ihre Generation wird als Manager von morgen nach Aserbaidschan zurückkehren. Ich bin sehr stolz darauf, dass aserbaidschanische Studenten in Belgien studieren. Es ist sehr wichtig, dass Sie mit unserer Botschaft und Förderorganisationen wie TEAS in Kontakt bleiben. Sie werden mit einer globalen Perspektive in Ihre Heimat zurückkehren. Regional spielt Aserbaidschan bereits eine wichtige Rolle, doch auch global wird das Land schon bald aktiver mitspielen.“

S.E. der Leiter der Vertretung der Organisation für Islamische Zusammenarbeit (OIC) bei der EU, Arif Mammadov, sagte: „Ich freue mich sehr, so viele junge, talentierte Aserbaidschaner heute hier begrüßen zu dürfen. Einige von Ihnen waren Praktikanten in unserer Vertretung und ich hoffe, dass noch mehr junge Leute zu uns kommen werden. Ich freue mich über diese Zusammenarbeit, denn sie trägt dazu bei, dass Aserbaidschaner einen Einblick in die Arbeit europäischer Einrichtungen bekommen. Ich bin stolz darauf, Aserbaidschaner zu sein und die Islamische Welt in der EU vertreten zu können. Aserbaidschan hat ein enormes Potenzial, und die jungen Leute, die heute hier sind, werden wesentlich zu seiner Entfaltung beitragen.“

S.E. der Botschaft und Leiter der aserbaidschanischen Vertretung bei der NATO, Khazar Ibrahim, sagte: „Jedes Jahr kommen 30 bis 35 Studenten von der Aserbaidschanischen Diplomatenakademie (ADA) zur NATO. Und jedesmal stelle ich fest, wie weltoffen diese jungen Menschen sind. Sie alle haben die Möglichkeit, eines Tages Botschafter zu werden. Dank Organisationen wie AYAPE und TEAS stehen Ihnen wesentlich mehr Türen offen als meiner Generation.“

Franziska Schwelm vom Europäischen Jugendforum sagte: „Der Aserbaidschanische Jugendrat ist Teil des Europäischen Jugendforums, einer NGO mit Sitz in Brüssel. Wir haben eine Initiative, bei der wir jedes Jahr eine Stadt, die junge Menschen aktiv am politischen und gesellschaftlichen Leben beteiligt, zur ‚Europäischen Jugendhauptstadt’ wählen. 2016 wird dies Ganja sein – damit fiel die Entscheidung zum ersten Mal auf eine Stadt in Aserbaidschan und außerhalb der EU. Während meines Aufenthaltes in Ganja war ich erstaunt, wie groß die Begeisterung unter den Jugendlichen ist, sich dem Westen anzunähern.“

Murad Mammadov, Praktikant der Europaabgeordneten Anna Zaborska und AYAPE-Vertreter, sagte abschließend: „AYAPE vermittelt Praktika in mehreren EU-Einrichtungen, im US-Kongress und im britischen Oberhaus sowie bei BP und anderen Unternehmen. Wir sind der Überzeugung, dass Aserbaidschan viele potenzielle Führungskräfte hat, die die Chance bekommen sollten, im Ausland zu arbeiten. Es gibt über 70 aserbaidschanische Botschaften weltweit und viele Möglichkeiten, dort wertvolle Erfahrungen zu sammeln. Aserbaidschan braucht Europa, genauso wie Europa auf Aserbaidschan angewiesen ist.“

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